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Der neue Bundesvorstand
Bundeskongress in Bonn
Veröffentlicht am 12.04.2010 um 15:24 Uhr

Sechs Junge Liberale aus Krefeld haben sich am vergangen Wochenende auf dem Weg nach Bonn zum 40. Bundeskongress der JuLis gemacht. Dieser stand unter dem Motto „Willkommen zu Hause“. Gewählt wurde nicht nur ein neuer Bundesvorstand, sondern es wurde auch unser Familienbild definiert und die Forderung nach verlängerten Laufzeiten für AKW´s aufgestellt.

Mit der Wahl des neuen Bundesvorstandes kam der Höhepunkt des BuKos direkt Freitag Abend. Johannes Vogel, 5 Jahre lang Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen, jetzt Mitglied im Bundestag, trat nicht zur Wiederwahl an. Ebenso der gesamte geschäftsführende Vorstand. In einem fairen Wettbewerb kandidierten nun Lasse Becker aus Hessen und Leif Schubert aus Baden Württemberg gegeneinander. Der erste Wahlgang ging ergebnislos aus. Keiner der beiden Kandidaten erreichte die absolute Mehrheit von 101 Stimmen (100 zu 97). Im zweiten Wahlgang konnte sich dann Lasse Becker mit 101 zu 98 Stimmen durchsetzen.  Herzlichen Glückwunsch an unseren neuen Bundesvorsitzenden!

Neben den Vorstandsmitgliedern Laura Betz, Hanni Wolf, Christopf Blödner, Julia Hesse, Konstantin Kuhle und Michael Kruse konnten sie auch 4 NRWler durchsetzen. Unsere Glückwünsche an Jan Krawitz, Jörg Wischinski, Julian Kirchherr und ganz besonders an unsere Kandidatin aus dem Niederrhein Beret Roots. 

Inhaltlich haben wir unser Familienbild mit dem Antrag „Familie ist mehr“ definiert.  Dabei setzen wir auf die Verantwortungsgemeinschaft, auch mit mehr als 2 Personen. Wir sprachen uns des Weiteren gegen Nackt und Körperscanner aus, wollen Atomkraftwerksverlängerungen mit strengen Auflagen und der langfristigen Perspektive Ausstieg zu Gunsten regenerativer Energien.  Ebenso fordern wir den Straftatbestand Datenhehlerei und unterstützen sowohl die Einführung eines Nationalen Stipendiensystems, als auch die Erhöhung des Büchergeldes für Stipendiaten der Stiftungen von 80 auf 300 Euro. 

Ein kleiner Krefelder Erfolg ist sicherlich die Ablehnung des Satzungsänderungsantrags zur Streichung des Satzes: "Der Ombudsmann führt auf der Bundesgeschäftsstelle eine fortlaufende Beschlusssammlung, in die jedes Mitglied Einsicht nehmen kann". In einem Wortbeitrag haben wir dafür gekämpft, dies nicht zu streichen, da die Grundlade jedes politischen Arbeitens eine Beschlusssammlung sei. Die Führung einer Beschlusssammlung wäre dann an keiner anderen Stelle in der Satzung mehr verankert gewesen. 

Die beschlossenen Anträge findet ihr in Kürze hier.

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